der stalker (= ich liebe jemanden, der mir kein feedback gibt) und der mensch, der sagt, ich gehe auf kein angebot mehr ein, sind meinem gefühl nach irgendwie spiegelverkehrt gleich; man spürt förmlich, dass du zwar nicht auf den stalker gefühlsmäßig einsteigen willst, aber sympathien für ihn hast (eine gewisse seelenverwandtschaft empfindest), beide haben sich das gleiche (emotionale) zuhause ausgesucht, das ist die "gepflegte/selbstgewählte" aussichtslosigkeit.
dieses drama muss erst heruntergekühlt werden, damit es zur auflösung kommen kann; irgendwann kommt der augenblick, wo das spiegelbild nicht mehr ausreicht, dann kommt die bereitschaft zu einem anderen menschen wieder
herzliche grüße
Stimmt. Eine Stalker kann erst "entstehen", wenn er eine Person wie mich findet. "Er" resultiert aus meinem Verhalten! Mein Verhalten hingegen resultiert nicht aus dem seinigen, sondern aus dem eines anderen, aus Erfahrung und Angst meinerseits. Auf das von die beschriebene Spiegelbild kann ich gern verzichten, greift auch nicht in meinem Fall. Ich wollte ihn nie, werd ihn auch nie wollen. Stimmt zwar, dass er mir nicht unsympatisch ist, aber alles andere als richtig sympatisch. Angst beschreibt mein Gefühl ihm gegenüber wohl am besten. Ich habe diesen Menschen jetzt zum 2. Mal gesehen, nachdem ich ihm schon vor Wochen am Telefin mitgeteilt habe, dass es niemals ein "wir" geben wird.
Mir reicht so ein Spiegelbild ganz und gar nicht, ich will mich nicht damit identifizieren eine Frau zu sein die einen Stalker "hat". Ich will mich ja wieder verlieben, wieder fallen lassen. Ich bin wohl nur etwas vorsichtiger geworden. Der Stalker bestätigt meine Vorsicht und Angst nur.
meine ganz persönliche sicht:
dieses drama muss erst heruntergekühlt werden, damit es zur auflösung kommen kann; irgendwann kommt der augenblick, wo das spiegelbild nicht mehr ausreicht, dann kommt die bereitschaft zu einem anderen menschen wieder
herzliche grüße
Mir reicht so ein Spiegelbild ganz und gar nicht, ich will mich nicht damit identifizieren eine Frau zu sein die einen Stalker "hat". Ich will mich ja wieder verlieben, wieder fallen lassen. Ich bin wohl nur etwas vorsichtiger geworden. Der Stalker bestätigt meine Vorsicht und Angst nur.