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"Das Leben ist eines von den härtesten!" sagte schon Donald Duck. Um dem abzuhelfen, Dampf abzulassen, schreiben manche Menschen. Öffentlich oder heimlich spielt dabei eigentlich keine Rolle. Wir schreiben, um etwas los zu werden und vergessen dabei, dass wir eigentlich komplett das Gegenteil erreichen. Wir drucken es auf Papier, speichern es auf Computern und Servern ab. Wir machen es greifbar, lesbar, immer wieder abrufbar. Wir können Erlebtes nachlesen was wir eigentlich vergessen wollten, womit wir abschließen wollten. Wir haben es vielleicht auch schon verarbeitet, können uns an das damals Gefühlte kaum noch erinnern doch wir haben es detailgetreu festgehalten um im besten Fall irgendwann darüber lachen zu können. Doch es gibt auch die Beiträge die den Schmerz wieder aufleben lassen, die Trauer, die Angst. Ich habe sie heute alle durchgelesen. 151 Beiträge. Ich konnte nur wenig lachen. Deshalb wurden sie "verschoben". So paradox es auch sein mag, man hängt an seinen "Werken". Löschen wäre undenkbar. Auch wenn sie nicht sehr erheiternd sind, kann man sich doch nicht von seinen "Erinnerungen" trennen.
Trotzdem Zeit neu anzufangen.
Entwicklung muss sein, für mich und für den Blog!
Trotzdem Zeit neu anzufangen.
Entwicklung muss sein, für mich und für den Blog!
MaryJanes - 22. Okt, 10:55