Mittwoch, 7. Mai 2008

"Herzloses Miststück" sagte der Staker, beide mussten wir grinsen.

Statt des Homeboys hatte ich gerade eben Besuch von meinem Stalker.
Durch ein blödes Missverständnis ließ ich ihn in meine Wohnung.
Als ich merkte, dass er es war, bekam ich Bauchweh, aus Angst.
Ich blieb trotzdem höflich, aber besimmend. Ich weiß ja immerhin wie er sich fühlt, wie es sich anfühlt jemanden unbedingt haben lieben zu müssen, ohne, dass etwas zurück kommt, ohne, dass der andere das selbe fühlt.
Ich habe ihm versucht zu erklären, dass aus uns nichts niemals etwas wird, dass ich für ihn keine Gefühle habe.
Er sagte, er liebe mich (und das nach einer halben Nacht!). Er sagte, er wäre schon das 4. Mal hier, ich wäre wohl immer unterwegs (ja, ich bin leider wenig zu Hause!).
Er sagte er würde wiederkomen, ich sagte ich würde ihm den Gefallen tun und nicht öffnen.
Ich sagte ihm auch, dass der einzige Weg aus dieser Miesere der wäre, zu gehen (und das eigenen Stücken um seinem Ego nicht auch noch einenen unnötigen Knacks zuzufügen) und zu hoffen, dass er mich nie wieder sehen würde. Ich sagte ihm, dass ich ihn nicht lieben kann, dass ich zur Zeit wohl niemanden lieben könnte, er meinte, ich würde es gar nicht erst versuchen, ich stimmte ihm zu.
Er meinte er könne mich nicht so schnell vergessen, ich sagte ihm, dass das noch einige Zeit dauern kann, dass es vielleicht sogar ein Leben lang dauern kann.
Plötzlich sah er mich an, als würde ich ihm gerade sein Herz zerreißen, als würde er mich jetzt am liebsten umbringen, nur damit dieser Schmerz aufhöre. Ich hatte kurze Zeit echt Angst vor ihm. Ich habe noch immer Angst. Ich habe jedes Recht dazu, Angst vor einem Menschen zu haben, der mir auflauert, der mir, bis mir mein Handy gestohlen wurde, fast jeden zweiten Tag eine SMS schrieb oder mich jedes Mal von einer anderen Nummer aus anrief, weil ich bei seiner nicht mehr abhob, und dies wohl auch weiterhin getan hat, obwohl das Handy schon seit Wochen gesperrt ist.
Er sah mich dauernd an, weil er es gern tat. Ich fühlte mich nur unwohl.

Ich blieb höflich, aber ehrlich und stark.

Er hatte Recht, ich versuche es nicht mal, mich wieder zu verlieben. (Egal ob in ihn oder jemand anderen)!
Woran das wohl liegt? Habe ich etwas mein Herz verloren und noch nicht wieder gefunden, oder habe ich einfach nur Angst davor, mein Herz wieder sinnlos zu verschenken?

Ich weiß es nicht, ich weiß nur, dass der Stalker Recht hatte.


....und plötzlich musste ich weinen

Dienstag, 6. Mai 2008

Anleitung zur Haltung von Homboys

Wie legt man sich einen Homeboy zu, was ist zu beachten.

Regel Nr.1: Ihn kommen lassen, denn sonst bekommt er das Gefühl, dass wir was von ihm wollen.

Regel Nr.2: Niemals zugeben, dass alles geplant war.

Regel Nr.3: Niemals verlieben.

Regel Nr.4: Ihm zeigen, dass er "nur" Spielzeug ist, trotzdem aber zugeben, dass man gern mit ihm "spielt".

Regel Nr.5: Niemals ein Treffen von sich aus anbieten, er muss das Gefühl bekommen, dass er sich darum kümmern muss, das Gefühl, dass wir uns mit der ganzen Angelegenheit gar nicht auseinandersetzen wollen.


...soweit mal meine Vorschläge, wäre dankbar um Erweiterungen und/oder Kritik.

Hab ihn zwar noch nicht, bin aber fest davon überzeugt, dass das noch was wird. :)

Montag, 5. Mai 2008

Homeboy

Darf man sich einen Homeboy zulegen, wenn jedoch die Gefahr besteht, dass sich Homeboy in einen verlieben könnte?
Find ihn einfach nur süß und sexy. Alles was ein Homeboy haben muss. UND: Er ist jünger als ich, unerfahrener naiver. Einfach super. Find ihn knuddelig. ;)

Donnerstag, 1. Mai 2008

Nein...

... irgendwie ist gar nichts in Ordnung!!

Mittwoch, 23. April 2008

No one

Ich habe immer geglaubt, dass man nie "nicht-verliebt" bzw. "nicht-schwärmerisch" sein kann. Ich habe mich getäuscht.
Ich dachte auch, dass es das Schlimmste sein muss, unglücklich verliebt zu sein, auch da habe ich mich getäuscht.
Gar nicht verliebt zu sein, bzw. von niemandem zu schwärmen ist viel schlimmer. Da hat der Alltag den Beigeschmack der Sinnlosigkeit.

Dienstag, 22. April 2008

2 Männer und 550 Kilogramm

Ich hatte gerade die Ehre zusehen zu dürfen wie zwei Jungs ein 550 Kilogramm schweres Gerät auf eine unseren Baustellen schleppten. Mit Gurten um die Schulter, jeder auf einer Seite.
Ich dachte nur:"Das sind die Helden, die Ritter von heute."
Männer die schwere Sachen tragen machen mich irgendwie an. Obwohl beide definitiv nicht meinem Geschmack entsprachen fand ich sie sexy...nur beim Tragen aber.
...oder liegt das eher an meinem selbst-auferlegten-zeitlich-bergrenzten-aber-noch-nicht-so-ganz-wissen-wie-lange-dauert-Zölibat?
Egal woran es lag, war jedenfallls schwer beeindruckt von der Kraft dieser Jungs, beiden sah man es nicht an.

Montag, 21. April 2008

Up and Down

Mir fällt zur Zeit das Glücklichsein schwer. Genauso aber auch das Traurigsein. Ich vegetiere vor mich hin und das obwohl sich viele schöne Dinge in letzter Zeit ergeben haben. Meine Fähigkeit traurig zu sein schränkt sich auf das Lesen von traurigen Büchern ein. Das Glücklichsein ist meist nur noch eine Momentanaufnaheme, das Allgemeinbefinden gibt sich mit Nichtsfühlen zufrieden.
Also arbeite ich weiter, werde dann noch einkaufen gehen, nach Hause fahren und lesen.
....so wie jeden Wochentag...seit Wochen....

Und genau aus diesem Grund weiß ich auch gar nicht was hier schreiben soll!

Freitag, 18. April 2008

Weil es dich gibt!

Es gibt Menschen in jedem Leben, ohne die wir manchmal richtig aufgeschmissen wären.
So ein Mensch ist Frau M. für mich. Ohne Sie wäre ich manchmal richtig am Ende. Sie ist da, wenn ich sie brauche, Sie hilft mir wo Sie nur kann. Auf Sie ist Verlass!
Sie ist auch der Mensch, der es versteht meine nicht ausgesprochenen Gefühle zu verstehen, zu interpretieren, wahrzunehmen. Ein sehr gefühlsbetonter Mensch, jemand der Gefühle in Worte ausdrückt, in Taten umsetzt. Ich kann das nicht, oder nur sehr selten. Wir sind Extreme in verschiedene Richtungen was das betrifft. Das ist gut so. Wir helfen uns beiden damit, Sie mir jedoch öfter...habe ich das Gefühl. Für solche Menschen gibt es das Wort "Freundschaft", ein Wort, das man niemals unbedacht verwenden sollte. Ein Wort, ein Gefühl das nur auf wenige zutrifft. Wenn man es aber einmal verwendet, so wie ich es gerade tue, dann nur mit der Gewissheit, solch ein Gefühl zu hegen. Ich glaube nicht, dass ich dieses Wort noch oft verwenden werde, denn durch Sie habe ich erfahren, was es wirklich bedeutet!

Dies ist ein kleines Dankeschön an Sie.

Danke, dass du da bist! Danke dass es dich gibt! Danke, dass du mich aushälst unterstützt

Ein kleines Dankeschön, an all die Menschen, die einfach nur da sind, egal wann!

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